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Allgemeine Presseinformationen

01.01.2010

Primus-Linie – Saisonbetrieb mit speziellen Winterangeboten
Frankfurter Personenschiffahrt Anton Nauheimer GmbH

Die Primus-Linie ist mit ihren fünf Schiffen das größte und modernste Schifffahrtsunternehmen in Hessen, noch dazu mit einer Tradition, die bis ins Jahr 1880 zurückreicht. Die moderne Flotte verkehrt regelmäßig von Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Seligenstadt. Im ganzjährigen Programm finden sich sowohl Kurztrips, das „After-Work-Shipping“, eine Art Biergarten mit Reling mit viel aktueller Musik für junge Leute und Junggebliebene als auch Tagesfahrten und natürlich die Sommerfahrten zu den Main- und Rhein-Feuerwerken.

Das Schifffahrtsunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, „Frankfurts Weiße Flotte“, befördert mehr als 200.000 Passagiere pro Jahr. Dabei legt die Weiße Flotte rund 35.000 Flusskilometer jährlich auf Main, Rhein, Neckar zurück. Die Primus-Linie beschäftigt 40 Menschen übers Jahr in Vollzeit, in der Hauptsaison kommen noch einmal so viele Beschäftigte hinzu. Die Primus-Flotte mit ihren fünf Schiffen hat insgesamt eine Personenbeförderungskapazität von 1.850 Passagieren (Innenraum und Freideck).

Das Flaggschiff der Flotte ist die „Nautilus“, auf der 600 Passagier Platz haben. Die „Wappen von Frankfurt“ hat eine Kapazität von 500 Personen, die Schiffe „Primus“, „Johann Wolfgang von Goethe“ und „Wikinger 1“ können jeweils 250 Passagiere aufnehmen.

1974 begründete Geschäftsführer Anton Nauheimer mit dem Schiff „Primus“ die „Frankfurter Personenschifffahrt Anton Nauheimer“, bekannt unter dem Namen Primus-Linie. Mit dem neuen Unternehmen setzt er eine Familientradition fort, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.

Ausflüge im Sommer – Kulturevents im Winter
Vor etwas mehr als zehn Jahren stand Reeder Anton Nauheimer vor der Frage, die Schiffe der Primus-Linie ins Winterquartier zu schicken, wie es die meisten anderen Reedereien der Personen-Schifffahrt auf Deutschlands Flüssen machen. Der Nachteil dabei ist, dass Schiffe auch im Winterschlaf Geld kosten.

Alternativ dazu prüfte Reeder Nauheimer die Möglichkeiten, auch im Winter spezielle Event-Programme an Bord anzubieten. Das passte damals, vor etwa zehn Jahren, ganz allgemein in die Zeit, in der allerorten neue touristische Angebote entstanden. Auch die traditionelle Ausflugs-Schifffahrt war dabei, sich zu wandeln. Zunehmend eroberten Full-Service-Veranstaltungen mit Erlebnis-Charakter das Freizeitgeschäft auf Deutschlands Flüssen. „Unsere Gäste erwarten heute mehr als eine nette Fahrt auf dem Fluss von einem Ort zum anderen“, beschreibt der Reeder Anton Nauheimer die Situation, „sie möchten unterhalten werden und etwas erleben.“ Und auch beim Business haben Veranstalter die Vergnügungsschiffe als interessante Alternative für ihre Tagungen oder Events entdeckt.

Anton Nauheimer zählte damals zu den ersten Reedern, die sich auf das Wagnis von Event- und Charter-Fahrten auch während der Wintermonate eingelassen haben. Damit ist die Primus-Linie nach wie vor ein Saisonbetrieb, allerdings ein Saisonbetrieb mit gezielten Angeboten während des Winters, da die üblichen touristischen Programme nicht gefragt sind. Während die Primus-Linie zwischen Frühling und Herbst überwiegend das klassische Ausflugsprogramm betreibt, kommen in Herbst und Winter die Kleinkunst- und Kammermusikfreunde unter den Primus-Passagieren auf ihre Kosten.

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