Über uns

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Die Primus-Linie ist mit ihren fünf Schiffen das größte und modernste Schifffahrtsunternehmen in Hessen, noch dazu mit einer Tradition, die bis ins Jahr 1880 zurückreicht. Die moderne Flotte verkehrt regelmäßig von Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Seligenstadt. Im ganzjährigen Programm finden sich sowohl Kurztrips, das "After-Work-Shipping" mit viel aktueller Musik für junge Leute und Junggebliebene als auch Tagesfahrten und natürlich die Sommerfahrten zu den Main- und Rhein-Feuerwerken.

Das Schifffahrtsunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, „Frankfurts Weiße Flotte", befördert mehr als 200.000 Passagiere pro Jahr. Dabei legt die Weiße Flotte rund 35.000 Flusskilometer jährlich auf Main, Rhein, Neckar zurück. Die Primus-Linie beschäftigt 40 Menschen übers Jahr in Vollzeit, in der Hauptsaison kommen noch einmal so viele Beschäftigte hinzu. Die Primus-Flotte mit ihren fünf Schiffen hat insgesamt eine Personenbeförderungskapazität von knapp 2.000 Passagieren (Innenraum und Freideck).

Das jüngste und modernste Schiff der Flotte ist die "Maria Sibylla Merian“, auf ihr finden 420 Passagiere Platz. Das größte Schiff der Flotte ist die „Nautilus“ mit einer Beförderungskapazität von 600 Personen. Die "Wappen von Frankfurt" hat eine Kapazität von 500 Personen, die Schiffe "Johann Wolfgang von Goethe" und "Wikinger" können jeweils 250 Passagiere befördern. Das älteste Schiff der Flotte, die „Primus“, wurde Anfang 2013 verkauft.

1974 begründete Geschäftsführer Anton Nauheimer mit dem Schiff „Primus" die „Frankfurter Personenschifffahrt Anton Nauheimer", bekannt unter dem Namen Primus-Linie. Mit dem neuen Unternehmen setzt er eine Familientradition fort, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. Seit April 2012 unterstützt Dr. Marie Nauheimer ihren Vater Anton Nauheimer in der Geschäftsführung.

Historie der Personenschiffahrt in Frankfurt

Historie der Personenschiffahrt in Frankfurt

Peter Nauheimer

Peter Nauheimer (4. von links) im Kreise seiner Familie um 1890

Im Jahr 1880 ließ Peter Nauheimer einen Raddampfer bauen und taufte ihn "FRANKFURT". Auf rustikalen Holzbänken schipperte er Marktfrauen und Arbeiter morgens von Schwanheim nach Frankfurt und abends zurück.

Als die Pendler auf die neugebaute Eisenbahnlinie umstiegen, zögerte Peter Nauheimer nicht lange und verlegte sich auf das Ausflugsgeschäft. Schwanheims Gartenwirtschaften und die Wälder im Umland waren beliebte Ziele und schon für 55 Pfennig hieß es dann für viele Jahre "Willkommen an Bord!" auf den Schiffen "HANSA", "HOFFNUNG", "MARGARETE", "FRIEDEN" und "SIEGFRIED".


1914 - 1945: Das kann doch einen Nauheimer nicht erschüttern

1914 - 1945: Das kann doch einen Nauheimer nicht erschüttern

Schiff

Auch wenn der erste Weltkrieg der Ausflugsschifffahrt auf dem Main stark zusetzte - nach Vergnügungsfahrten stand den Frankfurtern nicht der Sinn - ließ sich Peter Nauheimer nicht entmutigen und übernahm gemeinsam mit seinen Söhnen Schleppdienste den Main hinauf Richtung Aschaffenburg.

Selbst als im zweiten Weltkrieg das Schiff "SIEGFRIED" durch Bomben zerstört wurde und die "VATERLAND" als Feuerlöschboot requiriert wurde, ließen die Nauheimers den Mut nicht sinken: Um wenigstens die "VATERLAND" über das Kriegsende zu retten, fuhr Hans Nauheimer ans recht flache Griesheimer Ufer, öffnete die Bodenventile und ließ sein Schiff auf Grund sinken: in ruhigeren Zeiten würde es nicht all zu schwer sein, das Schiff leer zu pumpen und wieder flott zu machen.

Bis es soweit war und als Ersatz für die zerbombten Frankfurter Brücken brachten die Nauheimers Arbeiter, Geschäftsleute und Soldaten für ein paar Pfennige per Schiff von einem zum anderen Mainufer oder - wie der Frankfurter sagt: von "hibbdebach nach dribbdebach"


1949: Volldampf Richtung Erfolg

1949: Volldampf Richtung Erfolg

Peter Nauheimer 1949 am Schiffssteuer

Anton Nauheimer - schon mit 4 Jahren ein Profi im Ruderstuhl der "Rheingold"

Angetrieben von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder ging auch die Personenschifffahrt in Frankfurt auf Erfolgskurs. Mit dem Motorschiff "FRANKFURT" besaß das Unter nehmen eines der schnellsten und modernsten Passagierschiffe auf Main und Rhein. Ende der fünfziger Jahre fiel das Schiff "RHEINGOLD" einem verheerenden Brand zum Opfer. Aber es war zum Glück nicht der einzige "Schraubendampfer" unter nauheimerscher Flagge. Und so fuhr man mit verschiedenen Geschäftspartnern und wohlklingenden Schiffsnamen wie "LOHENGRIN", "GOETHE", "ÄNNE NAUHEIMER", "VATERLAND" und der schnellen "FRANKFURT" einer neuen Zeit entgegen:


1974: Willkommen an Bord der PRIMUS-Linie

1974: Willkommen an Bord der PRIMUS-Linie

Mit dem neuen Flaggschiff PRIMUS machte sich Anton Nauheimer auf, das Ausflugsgeschäft auf Main und Rhein in eine neue Klasse zu steuern: in die PRIMUS-Klasse. Raus aus den Untiefen der Bockwurst-Gastronomie, hinein in die Klasse der Gourmet-Kreuzer. Der Erfolg bestätigte den Kurs auf den guten Geschmack.

1991 lief dann die NAUTILUS vom Stapel. Das neue Flaggschiff der PRIMUS-Linie mit seinen lichtdurchfluteten Salondecks und seiner Ausstattung setzte Maßstäbe in der Ausflugsschifffahrt, die noch gelten.


1998: Mit vereinigten Kräften in die Zukunft

1998: Mit vereinigten Kräften in die Zukunft

Frankfurter Personenschifffahrt Anton Nauheimer

Seit der Übernahme der Wikinger-Linie 1998 wurde aus der PRIMUS-Linie Hessens größtes Unternehmen in Sachen Personenschifffahrt: Insgesamt 5 Schiffe fahren für Sie auf Main und Rhein unter einem Namen, unter einer Flagge:

"FRANKFURTER PERSONENSCHIFFAHRT ANTON NAUHEIMER"



2012: Neues Schiff und neue Geschäftsführung

2012: Neues Schiff und neue Geschäftsführung

Frankfurter Personenschifffahrt Anton und Marie Nauheimer

Im April 2012 gibt es zwei große Neuerungen bei der Primus-Linie: Ab 1. April unterstützt die Tochter, Dr. Marie Nauheimer, ihren Vater in der Geschäftsführung. Außerdem begrüßt die Primus-Linie das neue Schiff, die Maria Sibylla Merian in Frankfurt. Die feierliche Schiffstaufe mit Taufpatin und Ex-Fußballnationalspielerin Birgit Prinz und die Jungfernfahrt fanden am 20. April statt.







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