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Primus-Linie
Seit 1880 wird von der Familie Nauheimer die Schifffahrt auf dem Main betrieben: Im Jahr 1880 nahm Peter Nauheimer das Dampfschiff "Germania" in Betrieb. Offenbar wurde die Möglichkeit, per Schiff nach Frankfurt zu gelangen, weidlich genutzt. So wurden dem Kapitän Nauheimer von seiten des königlichen Amts im Jahr 1882 ernste Strafen angedroht, wenn er die zulässige Höchstzahl von 200 gleichzeitig beförderten Personen überschreite. Er scheint sich dran gehalten zu haben: Ein Vermerk aus dem Jahr 1888 belegt die Einrichtung eines Schiffsanlegers in Schwanheim. Und der Fahrplan von 1897 beweist, wie rege der Schiffsverkehr der "Lokalen-Dampfschiffe" auf der Strecke Frankfurt- Schwanheim gewesen sein muss. Das war der Beginn der Familientradition. 1980 wurde die "Frankfurter Personenschiffahrt Anton Nauheimer GmbH" gegründet, und heute sind es fünf Fahrgastschiffe, die unter der Flagge der "Primus-Linie" auf Main und Rhein verkehren; allerdings dienen sie weniger dazu, Arbeiter zu ihrem Arbeitsplatz zu befördern, als vielmehr der Erholung auf dem Wasser. "Die Primus-Linie fährt für Sie auf Main und Rhein", heißt es heute. Und das nicht nur zur Sommerszeit.

Erste amtliche Aufzeichnung von 1880 für den Einbau eines neuen
Dampfkessels in das Schiff "Germania" (Fam. Nauheimer)
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