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Historie der Personenschiffahrt in Frankfurt
Wir fahren für Sie auf Main, Rhein und Neckar - seit 4 Generationen
1880: Mit der "Frankfurt"fing alles an.
Im Jahr 1880 ließ Peter Nauheimer einen Raddampfer bauen und taufte ihn "FRANKFURT".
Auf rustikalen Holzbänken schipperte er Marktfrauen und Arbeiter
morgens von Schwanheim nach Frankfurt und abends zurück.

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Peter Nauheimer's Schifferpatent |

Peter Nauheimer (4. von links) im Kreise
seiner Familie um 1890 |
Als die Pendler auf die neugebaute Eisenbahnlinie umstiegen, zögerte Peter
Nauheimer nicht lange und verlegte sich auf das Ausflugsgeschäft.
Schwanheims Gartenwirtschaften und die Wälder im Umland waren beliebte
Ziele und schon für 55 Pfennig hieß es dann für viele Jahre
"Willkommen an Bord!" auf den Schiffen "HANSA",
"HOFFNUNG", "MARGARETE", "FRIEDEN" und
"SIEGFRIED".
1914 - 1945: Das kann doch einen Nauheimer nicht erschüttern.
Auch wenn der erste Weltkrieg der Ausflugsschifffahrt auf dem Main stark
zusetzte - nach Vergnügungsfahrten stand den Frankfurtern nicht der Sinn
- ließ sich Peter Nauheimer nicht entmutigen und übernahm gemeinsam
mit seinen Söhnen Schleppdienste den Main hinauf Richtung
Aschaffenburg.
Selbst
als im zweiten Weltkrieg das Schiff "SIEGFRIED" durch Bomben
zerstört wurde und die "VATERLAND" als Feuerlöschboot
requiriert wurde, ließen die Nauheimers den Mut nicht sinken: Um
wenigstens die "VATERLAND" über das Kriegsende zu retten, fuhr
Hans Nauheimer ans recht flache Griesheimer Ufer, öffnete die
Bodenventile und ließ sein Schiff auf Grund sinken: in ruhigeren Zeiten würde
es nicht all zu schwer sein, das Schiff leer zu pumpen und wieder flott zu
machen.
Bis
es soweit war und als Ersatz für die zerbombten Frankfurter Brücken
brachten die Nauheimers Arbeiter, Geschäftsleute und Soldaten für ein
paar Pfennige per Schiff von einem zum anderen Mainufer oder - wie der
Frankfurter sagt: von "hibbdebach nach dribbdebach"
1949: Volldampf Richtung Erfolg.
Angetrieben
von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder ging auch die Personenschifffahrt
in Frankfurt auf Erfolgskurs. Mit dem Motorschiff "FRANKFURT" besaß das Unter nehmen eines
der schnellsten und modernsten Passagierschiffe auf Main und Rhein. Ende der
fünfziger
Jahre fiel das Schiff "RHEINGOLD" einem
verheerenden Brand zum Opfer. Aber es war zum Glück nicht der einzige "Schraubendampfer"
unter nauheimerscher Flagge. Und so fuhr man mit verschiedenen Geschäftspartnern
und wohlklingenden Schiffsnamen wie "LOHENGRIN", "GOETHE",
"ÄNNE NAUHEIMER",
"VATERLAND" und der schnellen
"FRANKFURT" einer neuen Zeit entgegen:

Anton Nauheimer - schon mit 4 Jahren ein Profi
im Ruderstuhl der "Rheingold"
1974: Willkommen an Bord der PRIMUS-LINIE.
Mit
dem neuen Flaggschiff PRIMUS machte
sich Anton Nauheimer auf, das Ausflugsgeschäft auf Main und Rhein in eine
neue Klasse zu steuern: in die PRIMUS-Klasse. Raus aus den Untiefen der
Bockwurst-Gastronomie, hinein in die Klasse der Gourmet-Kreuzer. Der
Erfolg bestätigte den Kurs auf den guten Geschmack.
1991 lief dann die NAUTILUS vom
Stapel. Das neue Flaggschiff der PRIMUS-Linie mit seinen
lichtdurchfluteten Salondecks und seiner Luxusliner-Ausstattung setzte Maßstäbe
in der Ausflugsschifffahrt, die noch gelten.
1998: Mit vereinten Kräften in die Zukunft.
Seit
der Übernahme der Wikinger-Linie 1998 wurde aus der PRIMUS-Linie Hessens
größtes Unternehmen in Sachen Personenschifffahrt: Insgesamt 5 Schiffe
fahren für Sie auf Main und Rhein unter einem Namen, unter einer
Flagge:
"FRANKFURTER PERSONENSCHIFFAHRT ANTON NAUHEIMER"


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